Abnehmen mit Sport

Ganz klar: Jeder möchte im Sommer eine möglichst sportliche und schlanke Figur präsentieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man allerdings rechtzeitig anfangen, da man mit Sport nicht von heute auf morgen abnimmt. Auch nicht, wenn du den Sport mit einer kontraproduktiven Crash-Diät kombinierst.

Man darf bei diesem Gedanken nicht vergessen, dass durch Muskelaufbau, der ja automatisch bei regelmäßiger sportlicher Aktivität entsteht, ein Gewebe aufgebaut wird, das schwerer ist als die zuvor vorhanden gewesenen Pfunde. Sprich: Man wird beim Abnehmen mit Sport zunächst einen Gewichtsrückgang durch den Verlust von Wasser beobachten können. Dann folgt leider eine Phase, in der das Gewicht entweder stagniert oder aber sogar wieder ein wenig ansteigt. Hält man an diesem Punkt durch, wirst man aber schon bald belohnt werden und die Pfunde fangen an zu purzeln.

Welche Sportarten garantieren eine stetige Gewichtsabnahme?

Meiner Meinung nach sollte es eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining sein. Durch das Training mit Gewichten baust du Muskulatur auf, die sich positiv auf den Kalorienverbrauch und die Fettverbrennung auswirken. Des Weiteren hilft es dir auch mental, da du dich dadurch automatisch attraktiver und selbstbewusster fühlst. Die regelmäßige Ausdauereinheit bewirkt genauso viele positive Aspekte. Es wirkt sich auf die Lunge, Muskulatur, Psyche, Herz und das Immunsystem aus. Du kommst nicht so schnell aus der Puste und es erhöht immens deinen Kalorienverbrauch.

Eines sollte aber noch gesagt werden, bevor die Sportarten zum Abnehmen vorgestellt werden: Ohne eine Umstellung der Ernährung ist das Abnehmen nur durch Sport selten möglich. Aufgrund dessen muss auf die Kalorien ebenso geachtet werden wie auf die verwendeten Nahrungsmittel. Das mag sich jetzt schwieriger anhören, als es letzten Endes ist. Denn erstens gibt es mittlerweile viele nützliche Apps mit denen man hervorragend arbeiten kann. Zweitens gewöhnt sich der Organismus sehr schnell, an neue Essgewohnheiten, wenn man sie nur durchhält. Eine alte Faustregel besagt, wenn du neue Gewohnheiten für drei Wochen durchhältst, wird es zur Gewohnheit.

Skaten: Nichts Besonderes, denkst Du? Das Skaten trainiert verschiedene wichtige Bereiche des Körpers – das Gleichgewicht, Koordination und natürlich die Muskulatur der Beine, des Pos, des gesamten Oberkörpers. Selbst bei Hobby-Skatern konnte ein Kalorienverbrauch von 408 Kalorien pro Stunde verzeichnet werden. Ganz wichtig fürs Skaten ist die Schutzausrüstung, bestehend aus Helm, Ellenbogen- und Knie- sowie Handgelenksprotektoren. Einen Nachteil birgt diese Sportart: Sie ist wetterabhängig und lässt sich leider nur bei trockenem Wetter betreiben.

Biken: Fahrradfahren birgt zwei wunderbare Komponenten – das Fahren selbst und Sightseeing. Man kann förmlich überall Fahrradfahren. Zudem verbrennt man innerhalb einer Stunde im mittleren Tempo 412 Kalorien. Die Wirkung auf die Beinmuskulatur ist eindeutig, doch leider kann es sich bei Anfänger ergeben, dass ihnen der Rücken nach ausgedehnten Touren schmerzt. Deshalb ist ein Krafttraining für den Bauch und den Rücken als zweite Trainingseinheit empfehlenswert. Ein wunderbarer Ausdauersport, das Biken, der das Abnehmen fantastisch unterstützt.

Schwimmen: Ein toller Sport zum Abnehmen für alle, die ihre Gelenke schonen wollen oder müssen. Vorsicht ist nur geboten bei Vielschwimmer die Brust schwimmen, da dies zu Problemen mit der Halswirbelsäule und den Knien führen kann. Besser geeignet wäre hier das Kraulen oder Rückenschwimmen. Ganze 436 Kalorien pro Stunde können verbrannt werden, wenn man eine Bahn nach der anderen in einem zügigen Tempo schwimmt. Eine harmonische Stärkung der gesamten Körpermuskulatur wird das Ergebnis sein. Damit keine Langeweile aufkommt, können die Schwimmstile variiert werden. Auch das immer beliebter werdende Mermaiding ( Schwimmen im Meerjungfrauenkostüm ) kommt hierfür in Frage. Einen Nachteil birgt leider auch diese Sportart – Man ist von öffentlichen Bädern und deren oftmals sehr hohen Eintrittspreisen abhängig.

Nordic Walking: Seit Jahren ist diese Sportart bei Jung und Alt beliebt. Mit den Stöckern hilft man der Oberkörpermuskulatur und erhält mehr Stabilität auf unebenem Untergrund. Sogar beim Bergwandern können sie bestens eingesetzt werden. Nordic Walking ist überall auf der Welt möglich und daher ein sehr guter Sport auch für Leute, die gerne reisen. Die Stecken können zusammengeklappt werden und passen in jeden Koffer. Satte 446 Kalorien pro Stunde werden abgebaut. Einsteiger wie Fortgeschrittene kommen bei dieser Sportart auf ihre Kosten. Eine kleine Einweisung kann nicht schaden, um diesen Sport auch korrekt auszuführen.

Laufen: Laufen ist immer noch der Freizeitsport Nummer Eins! Zudem verbraucht man beim Laufen eine Menge an Energie – 547 Kalorien pro Stunde. Sicherlich wird vorwiegend die Bein- und Hüftmuskulatur angesprochen, doch es ist sicherlich nicht verkehrt, auch eine Einheit für Rücken und Bauch einzulegen, damit diese gestärkt werden und Rückschmerzen vorgebeugt werden kann. Zudem ist Laufen, wenn man von guten Laufschuhen absieht, ein sehr günstiger, Wetter und Regionen unabhängiger Sport. Laufen kann man einfach überall. Die richtige Kleidung macht‘s.

Gewichtstraining: Das Training mit Gewichten gehört neben dem Laufen zu den beliebtesten Sportaktivitäten. Immer mehr Menschen schließen sich diesem Trend an und das zu Recht. Es beeinflusst deinen Gesundheitszustand enorm und macht dich fit für den Alltag. Bei einer Stunde Training kannst du mit einem Verbrauch bis zu 500 Kalorien rechnen. Wichtig ist es nur, dich von einem Fachpersonal richtig einschulen zu lassen um Fehlhaltungen zu vermeiden.

Tae-Bo: Es handelt sich um ein absolutes Ganzkörperworkout, das von Anfängern sowie Fortgeschrittenen ausgeführt werden kann. Es ist eine Mischung aus Kickboxen und Tanzen und macht einfach Spaß, auch wenn es noch so schweißtreibend ist. Aufgrund der Techniken des Kickboxens sollten Anfänger ausschließlich unter Anleitung trainieren (keine Selbstverteidigungstechniken!). Es werden alle Muskelpartien angesprochen. Zudem hat es einen erstklassigen Ruf als Cardiotraining. Natürlich kommt es auf Alter, Gewicht und Schwierigkeitsgrad des Trainings an, aber man kann bei einem 60 Minuten-Kurs mit einem Verbrauch von gut 500 Kalorien rechnen.

High Intensity: Intervall Training (HIIT): Kurze, intensive Power-Einheiten werden von kurzen Pausen abgelöst. Was sich zunächst unerträglich anstrengend anhört, ist nach einer Anfangsphase eine Trainingsmethode, die beinahe süchtig macht. Die „Wechseldusche“ der Einheiten zwingt den Körper über einen langen Zeitraum Kalorien zu verbrennen. Denn der Unterschied zwischen Ruhe und Powerphase ist derart groß, dass der Körper nach der Powerphase länger braucht um in den Normalzustand zu gelangen. Ebenso benötigt er extrem viele Kalorien, um aus der Ruhephase wieder die Höchstansprüche erreichen zu können. Zudem entsteht ein so genannter Nachbrenneffekt, der noch eine ganze Weile nach Beendigung des Trainings anhält. Bis zu 800 Kalorien können auf diese Weise pro Stunde verbrannt werden.

Spinning: Das Indoor-Radfahren ist seit Jahren extrem beliebt. Musik und die Ansagen des Trainers, der sich ebenfalls auf einem Rad befindet, sind die Motivation in diesem Kurs und der Wunsch, einfach nur durchzuhalten. Spinning ist wie eine Reise durch unterschiedliche Landschaften zu unterschiedlicher Musik. Sie ergreift Besitz von Dir, sodass Du nicht anders kannst, als in die Pedale zu treten. Anstrengung und Pausen wechseln sich in rasantem Tempo ab. Auch hier finden wir den Nachbrenneffekt. Mit einem Verbrauch von gut 600 Kalorien kann pro Stunde gerechnet werden.

Ja, die Liste könnte noch weitergeführt werden. Aber die Angebote sind doch bereits jetzt klasse, oder?. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auf diese Weise wird man fit und nimmt nebenbei noch sehr gut ab. Ich persönlich würde dir empfehlen mit Krafttraining zu beginnen und es dann mit einer Ausdauersportart zu kombinieren.

KEEP GOING und viel Erfolg!

 

Um kein weiteres Thema zu verpassen, abonniere den Newsletter. Du wirst benachrichtigt, sobald ein neuer Beitrag veröffentlicht wird.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2019 Miralem Pargan

Thema von Anders Norén